Abrakadabra Agatha

Es ratterte und flatterte ihre Kinnlade herab,
sprießende Schnurrbart Haare der alten Frau waren in Puderzucker getaucht und sie stand vor einer Explosion aus Kuchenteig,
um 3:00 Uhr nachts
und fragte sich, ob die Flecken auf ihrer Tischdecke zusammen mit den Farbspritzern in ihrem Kopf nicht Kunst ergeben würden.
Sie hätte sich nun den stinkenden Lappen schnappen können, aber es war noch nicht die Zeit zum Aufwischen.
Es war die Zeit zum rumstampfen, zum Abtanzen, zum mit den großen Zehen ein
We love rocknroll auf den Pakett-Teigboden malen.
Sie knüpfte Ihre Latzhose auf, weil Ihre Brüste auch mit tanzen wollten.
Das Haus auf dem Hügel zwischen den knochigen Bäumen am Ende der Straße flackerte wie ein kleiner Stern. Einer, der noch tanzt während der Rest seiner Milchstraßen-Genossen längst in ihren schwarzen Löchern verschwunden waren.
Hell yeah, Agatha hatte keinen bock zu schlafen.
So lag sie nun auf ihrem Orientteppich und kippte sich Farbe über den Bauch.
Sie schloss die Augen und insgeheim wünschte Sie sich jetzt freudetrunken zu sterben, damit Andere Ihre Dreck wegputzen mussten.

Advertisements

licht des 10.10.

Wenn ich in die Stille schweige
öffnet sich mir ein Horizont
Licht fällt in meine Körperspitzen
Eine Ruine voller Gold
Zellen schweben in der Liebe,
die nur mein Sonnenlicht zu spiegeln scheint
Wimpern wie eine Türe aufgestoßen
So heile ich in neuen Strahlen
schützend in meiner Seele Hände

leuchten

Ich sehe hier Krieger,
Ich spüre hier Liebende
Licht, dass durch Grenzen strahlt
verbindet und vereinigt die Sterne in all den Augen.
Die Flut meiner Gedanken ist Liebe geworden
Es scheint das Leuchten aus meiner Haut

Ich sehe Rücken voller Geschichten
und Hände voll von Musik.
In Vertrauen lassen wir uns nieder
spüren die Wurzeln, verlassen die Glieder
Es ist der Wind der sie fortträgt
mit dem wir das Fliegen lernen

Denn wenn der Ton des Menschen verstummt,
dann liegt in ihrem Grund
das ewige Meer des Friedens,
in seinen Wassern wohnst du
und seist geborgen immer zu.

(Yoga Festival Passau 1.Juli.17)

29.6.

Die Zauberer erwachten mit den ersten Schatten der Nacht,
mit dem tosen des Gewitters
und seinen Funken, die sich mit dem Feuer in ihren Herzen verbanden.
So war nur noch das Jetzt geblieben.
Ihre Blicke sprachen die Woche des Universums
und als Sterne schritten sie zur Tat.

dreamgarden

A dreamgarden guided her to the edge of her consciousness.
North to the solar system, east to the desert,
west to the waters, the great streams
and south to eternal depth of earth.
You have found your circle, your drumm
beating
directly to wonderland
connected is your darkness,
sparkling floating into the light.
My child you are all the colours of creation, pure in soul,
endless love.

Ersterne

Oh du mein Kind ersterne
Lebe die Liebe zu dieser Erde
Erwache aus der Ohnmacht, entdecke den Magier
winde dich, erwachse, gehe durch, halte nicht mehr aus, fühle.
Aus Planeten können Sterne werden
wenn sie strahlen in ihrem Lichte.
Auch dich berühren sie schon, jetzt.
Durch die Tiefe sind wir alle gehalten
verbunden mit dem Sein.
In deinen Augen spiegelt sich das ganze Universum
bedingungslos.
Sei ein Krieger deiner Taten
Feuer in deinen Körpern
brennen dich in deinen Entscheidungen.
Tanze in all deiner Ehrlichkeit,
in deinem dunkelsten Thal.
Verantwortung ist dir gegeben,
über das zu walten, was du als dein Königreich schaffst
nimm sie an.
baue Brücken, verbinde,
schöpfe
Frieden,
Unser Stern.